Am Ufer

Das Mädchen saß am Ufer des Sees.

Sie schaute sich um und sah sich die Natur an. Was sie sah, waren steile Abhänge, viele kahle Birken, Sand und eiskaltes Wasser.

All das wurde von der Sonne angestrahlt und sah so friedlich aus.

In ihrem Kopf war es nicht so friedlich.

Das Mädchen stellte sich vor, einen dieser steilen Abhänge hochzuklettern und runterzuspringen. Zu springen und einfach nur noch zu fallen. Immer und immer wieder stellte sie sich das vor.

Dann schweifte ihr Blick auf das Wasser. Das eiskalte Wasser. Auch da waren ihre Gedanken, nicht so friedlich. Sie stellte sich vor in das Wasser zu gehen. Rein zu gehen und unter zu tauchen, ohne jemals wieder hoch zu kommen. Oder in der Kälte zu erfrieren.

 

So saß sie eine Weile an diesem Ufer. Die Sonne verschwand und es wurde kalt. Genauso kalt, wie es in ihr drinnen aussah.

Irgendwann stand das Mädchen auf und ging weiter. Sie lief und ihr wurde etwas wärmer. Dann stieg sie einen dieser Abhänge hinauf. Als sie oben angekommen war schaute sie hinunter. Tief war es, sehr tief.

Eine Weile blieb sie ganz still dort oben stehen. Dann stieg sie wieder hinab.

21.6.08 22:44, kommentieren

Gefangen


Ich bin gefangen im eignen Körper
Die negativen Gefühle werden immer stärker
Kaum einer sieht mich, niemand nimmt mich wirklich war
Was soll ich noch tun?
Kann nicht länger ruhn!

Meine Seele sie stirbt, weil alles in mir verdirbt
Ist das Leben hin, weil ich so bin wie ich bin?
Mein Herz tut weh!
Ich glaub ich geh!

Weg von all den Leuten,
die mich nur noch ausbeuten.
Sie verletzen mich
denken nur noch an sich
Lassen mich alle im Stich!

Wieso kann ich nicht vergessen,
sondern bin davon besessen?
Würde so gerne weinen
und werfen nach ihnen mit Steinen

Wo ist all mein Hass?
Wo ist die Wut?
Ich nehme es hin, wehre mich nicht
Schau ihm ständig ins Gesicht
Ich bin so dumm
und mittlerweile stumm

Zu oft zwinge ich mich zu Dingen
muss danach um's Leben ringen
Kann das Wort nicht lassen,
beginne es zu hassen

Ich bin so leer
habe keine Kraft mehr
Weiß nicht was ich tun soll,
singe mein Lebenslied in moll

Zu hause, Schule und Verein
alles bricht mir ein.
Keiner redet, alles schweigt
weil jeder zu ner Lüge neigt

Ich möchte gehn,
doch ich bleib stehen
Ich hab den Kampf verloren,
wäre wohl besser nie geboren

1 Kommentar 21.6.08 22:44, kommentieren

I

Ein Gedicht:

Die Schmerzen so tief
weil mein Leben falsch verlief

seelische Schmerzen
nur seelische Schmerzen
Gedanken die mich fast umbringen
ich muss ums Leben ringen
Um´s Leben das keins ist
weil du von Leid geplagt bist

Warum hört es nicht auf in meinem Kopf zu hämmern
Wieso können diese Gedanken nicht weg gehen

Nein, sie bleiben stehen
Sie kehren zurück
immer wieder stück für stück

Carolina, im November '07

21.6.08 22:49, kommentieren

Nun aber...

Hallihallo!

 Lange war bei mir dieser Blog in Vergessenheit geraten... aber nun will ich hier endlich anfangen zu schreiben... zu verarbeiten.

Auf dieser Seite soll es um ein spezielles Thema gehen.

Um mein Leben nach mehrfachem sexuellen Missbrauch!!!

 

 

 

21.6.08 20:24, kommentieren

Der Anfang

 

Halli, hallo an alle!!!

Nach langen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen nun auch eine Homepage zu errichten.

Ich freu mich auf die Zeit die nun vielleicht mit euch folgen wird...

1 Kommentar 26.12.07 13:42, kommentieren